{"@context":"https:\/\/schema.org\/","@type":"ScholarlyArticle","@id":"https:\/\/artefacts.maximilianlederer.ch\/archive\/3041#ScholarlyArticle","mainEntityOfPage":"https:\/\/artefacts.maximilianlederer.ch\/archive\/3041","headline":"Grabstein Melchaa","name":"Grabstein Melchaa","description":"Fotografie eines Grabsteins der Marie Omlin (1879-1918) und der Anna Omlin (1909-1916?) aus Marmor, auf einer Sandbank an einer tiefen Stelle der Melchaaschlucht. Als wir beim Fischen um die Ecke bogen, fanden wir den weissen Block auf seiner Vorderseite liegend, \u00fcbersp\u00fclt und von etwas \u00c4sten bedeckt. Durch seine klaren Kanten fiel er uns schnell als&hellip;","datePublished":"2023-12-18","dateModified":"2023-12-18","author":{"@type":"Person","@id":"https:\/\/artefacts.maximilianlederer.ch\/archive\/author\/eingereicht#Person","name":"Eingereicht","url":"https:\/\/artefacts.maximilianlederer.ch\/archive\/author\/eingereicht","identifier":2,"image":{"@type":"ImageObject","@id":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/adcc0f731e7cf9478a76ac1848bfa34fbd2ad9a0c673bc3e0e0d259d56aadbb5?s=96&d=mm&r=g","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/adcc0f731e7cf9478a76ac1848bfa34fbd2ad9a0c673bc3e0e0d259d56aadbb5?s=96&d=mm&r=g","height":96,"width":96}},"publisher":{"@type":"Person","name":"Raumdepot"},"image":{"@type":"ImageObject","@id":"https:\/\/artefacts.maximilianlederer.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/2023-12-18_6580d4f92172a_Grabstein.jpg","url":"https:\/\/artefacts.maximilianlederer.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/2023-12-18_6580d4f92172a_Grabstein.jpg","height":1486,"width":1000},"url":"https:\/\/artefacts.maximilianlederer.ch\/archive\/3041","about":["Bild"],"wordCount":220,"keywords":["Analogfotografie","Fischerei","Melchaa","Melchtal","Religi\u00f6ser Gegenstand","Religiosit\u00e4t","Vergangenheit","Wald","Zufall"],"articleBody":"Fotografie eines Grabsteins der Marie Omlin (1879-1918) und der Anna Omlin (1909-1916?) aus Marmor, auf einer Sandbank an einer tiefen Stelle der Melchaaschlucht. Als wir beim Fischen um die Ecke bogen, fanden wir den weissen Block auf seiner Vorderseite liegend, \u00fcbersp\u00fclt und von etwas \u00c4sten bedeckt. Durch seine klaren Kanten fiel er uns schnell als menschengemacht auf und wir drehten ihn um. Nichts wussten wir \u00fcber die beiden Frauen, die bereits vor \u00fcber hundert Jahre verstorben waren. Die Schrift war dort, wo sie in Kontakt mit dem Bergbach gekommen war, abgeschliffen und unleserlich geworden. Ob dieses Grabmal auf einem privaten Grundst\u00fcck gestanden hatte und von einem Murgang bachab geschickt worden war? Oder war der Stein bei einem Hochwasser vielleicht von noch weiter oben gekommen? Als wir ihn umdrehten, war er sehr schwer. Mir war, als h\u00e4tte ich einmal bei Federer oder sonst wo von einer Sage \u00fcber einen \u00fcbermenschlich starken Melchtaler (\u00abdr starch Rotzer?\u00bb) gelesen, der Marmorsteine aus dem Melchtal pers\u00f6nlich zum Sachsler Kirchenbau getragen h\u00e4tte. Aber der Marmor im Melchtal war schwarz, dieser hier sehr weiss.Konnten uns schliesslich die Namen Omlin und Rohrer und der Fundort auf der rechten (Sachsler) Melchaaseite weitere Auskunft geben? Nein, nichts hatte uns mehr zu erz\u00e4hlen, als vor uns lag. Wir gingen weiter flussaufw\u00e4rts und fischten."}