{"@context":"https:\/\/schema.org\/","@type":"ScholarlyArticle","@id":"https:\/\/artefacts.maximilianlederer.ch\/archive\/2970#ScholarlyArticle","mainEntityOfPage":"https:\/\/artefacts.maximilianlederer.ch\/archive\/2970","headline":"Ros-cheschten\u00e4","name":"Ros-cheschten\u00e4","description":"Radiosendung \u00abZum neuen Tag\u00bb von Karl Imfeld (1932-2020) vom 28.10.1995 f\u00fcr Radio DRS. Transkript: Ros-cheschten\u00e4 Um d Jahrhundertw\u00e4ndi isch \u00e4 Her us Itali\u00e4 zu ys cho. D Lyt hend vonem verzelld, \u00e4r syg \u00e4 Baron. \u00c4r hed ufeman\u00e4 Hoger mit scheener Uissicht \u00e4 Villa buiw\u00e4 und drumum\u00e4 \u00e4 Park mid allerlei s\u00e4lten\u00e4 B\u00e4im\u00e4 gmacht, \u00e4n&hellip;","datePublished":"2023-12-17","dateModified":"2023-12-18","author":{"@type":"Person","@id":"https:\/\/artefacts.maximilianlederer.ch\/archive\/author\/eingereicht#Person","name":"Eingereicht","url":"https:\/\/artefacts.maximilianlederer.ch\/archive\/author\/eingereicht","identifier":2,"image":{"@type":"ImageObject","@id":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/adcc0f731e7cf9478a76ac1848bfa34fbd2ad9a0c673bc3e0e0d259d56aadbb5?s=96&d=mm&r=g","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/adcc0f731e7cf9478a76ac1848bfa34fbd2ad9a0c673bc3e0e0d259d56aadbb5?s=96&d=mm&r=g","height":96,"width":96}},"publisher":{"@type":"Person","name":"Raumdepot"},"image":{"@type":"ImageObject","@id":"https:\/\/artefacts.maximilianlederer.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/2023-12-17_657f429221d70_Karl_Imfeld_2.jpg","url":"https:\/\/artefacts.maximilianlederer.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/2023-12-17_657f429221d70_Karl_Imfeld_2.jpg","height":2324,"width":1648},"url":"https:\/\/artefacts.maximilianlederer.ch\/archive\/2970","about":["Audio","Dokument"],"wordCount":369,"keywords":["Dorf","Gedicht","Gegenwart","Karl Imfeld","Vergangenheit","Wald"],"articleBody":"Radiosendung \u00abZum neuen Tag\u00bb von Karl Imfeld (1932-2020) vom 28.10.1995 f\u00fcr Radio DRS.Transkript:Ros-cheschten\u00e4Um d Jahrhundertw\u00e4ndi isch \u00e4 Her us Itali\u00e4 zu ys cho. D Lyt hend vonem verzelld, \u00e4r syg \u00e4 Baron. \u00c4r hed ufeman\u00e4 Hoger mit scheener Uissicht \u00e4 Villa buiw\u00e4 und drumum\u00e4 \u00e4 Park mid allerlei s\u00e4lten\u00e4 B\u00e4im\u00e4 gmacht, \u00e4n \u00e4nglisch\u00e4 Gart\u00e4 hed m\u00e4 d\u00e4m gseid. Ei Baim, unn\u00e4 bi der Zu\u00e4fahrt, isch, bsunders gu\u00e4d graat\u00e4, \u00e4 Roscheschten\u00e4baim. Das syg doch nyd Bsunderigs, d\u00e4nkid Sy vileicht. Wyt gf\u00e4hld. Das isch nid son\u00e4 z\u00e4m\u00e4gstutz\u00e4 Stadt- oder Parkbaim, wi\u00e4 sy d Stadarbeiter im Fri\u00e4lig z hundert\u00e4 mid der Baimsagi und der Sch\u00e4ri trakti\u00e4rid, dass sy nid i d Trolibusleitig uif\u00e4wachsid oder d Ubersicht verspeerid. \u00c4s isch ehnder as nid \u00e4 zw\u00e4nzg Meter heech\u00e4 Baim midmen\u00e4 wyt\u00e4, volln\u00e4 Aschtw\u00e4rch. D Villa mag uber d Jahr im Verglych zum hittig\u00e4 Komfort bescheid\u00e4 word\u00e4 sy. Der fri\u00e4ner Chisw\u00e4g isch hit gasfalti\u00e4rd. Der Park isch \u00e4s Stuck Natuir und di\u00e4 exotisach\u00e4 B\u00e4im sind \u00e4 Sort\u00e4 Verwandtnigi vom Wald word\u00e4, wo grad hinnadra afaad Nur ein\u00e4 hed eppis vo syner fri\u00e4ner\u00e4 H\u00e4rkumft bewahrd, der Roscheschten\u00e4baim, dunn\u00e4 zwischetem B\u00e4chli und der Strass. Im Fri\u00e4lig leid \u00e4r mider\u00e4 unbeschryblich\u00e4 Eleganz syni Bletter us\u00e4nand, schi\u00e4r wi\u00e4ni Dam\u00e4, wenn sy d Glasseeh\u00e4ndsch\u00e4 abzi\u00e4d. Dernah macht \u00e4r sich mider\u00e4 Bli\u00e4t\u00e4pracht zw\u00e4g as obs zumen\u00e4 Galauiftrid gi\u00e4ng. Zletscht\u00e4mand blybt \u00e4r aber [glych] wider da, won \u00e4r sit bald hundert Jahr\u00e4 stahd und gid amen\u00e4 Bitz gwehndlich\u00e4, gm\u00e4ht\u00e4 Buir\u00e4m\u00e4tt\u00e4li d Eleganz vomen\u00e4 Park. Und glych. Im Herbscht, wenn \u00e4r di\u00e4 scheen\u00e4, gl\u00e4nzig\u00e4 Cheschten\u00e4 laad la ghya, dunkts mi, \u00e4r syg doch \u00e4 Cheschten\u00e4baim wi\u00e4n\u00e4 ander\u00e4. Chind und grossi Lyt chemid und l\u00e4sid d Cheschten\u00e4 uif, dr\u00e4hjid sy i der Hand und gni\u00e4ssid ds Gspir vo irer fyn\u00e4, glatt\u00e4 Hiltsch\u00e4. M\u00e4ngisch w\u00e4r ich ai g\u00e4\u00e4r\u00e4 \u00e4chly wi\u00e4 d\u00e4 Baim. Wett im Herbscht g\u00e4\u00e4r\u00e4 \u00e4 Frucht ha, wo m\u00e4 nid unbedingt mu\u00e4s chenn\u00e4 \u00e4ss\u00e4 und wo trotzd\u00e4m epperem Freid macht.Als Ortsbezug wird das Pfarrhaus gew\u00e4hlt."}